Der philosophische Abend

Veranstaltungsreihe der Gesellschaft für angewandte Philosophie (GPH)

in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Baden-Baden

… jeden letzten Donnerstag des Monats ...

jeweils um 19:30 Uhr im

GARTENHAUS

der Stadtbibliothek Baden-Baden, Luisenstraße 34

Mitglieder, Schüler und Studenten frei, Gäste 5,- €

 
 




Termine 2017



Donnerstag, den 27. April um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden


Wie wirklich ist meine Wirklichkeit?

Über Wahrheit und Täuschung im Alltag


Vortragender: Dr. Wolfram Frietsch 1. Vorsitzender GPH


Die Vermittlung von Welt gelingt über Sprache. Wir reden miteinander.

Wir kommunizieren miteinander. Scheinbar ist dann alles geklärt,

wenn unser Kommunikationsverhalten definiert ist, also: wie wir welche Begriffe verwenden und was sie bedeuten. Woher rühren dann die vielen Missverständnisse? Welchen Beitrag leistet die Philosophie zum Thema eindeutige Verständigung?

Der Vortrag geht der Frage nach, wie Wahrheit und Täuschung in unserem Alltag möglich sind und stellt Überlegungen dazu an, wie wir unsere (eigene) Wirklichkeit erschaffen. Eine philosophische Theorie hierzu ist der „Radikale Konstruktivismus“,

der ebenfalls Gegenstand des Vortrages sein wird.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €





Freitag, 2. Juni um 18:00 Uhr!

ACHTUNG! Mai-Termin ausnahmsweise im Juni!

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Menschlich sein – wie geht das?

Vortragender:  Prof. Dr. mult. Holger Zaborowski wiss. Beirat der GPH

Menschen leben nicht einfach nur. Sie führen ihr je eigenes Leben.

Daher können sie – anders als Tiere – nicht nur von ihrem Leben erzählen und Autobiografien schreiben. Sie müssen sich auch je neu damit auseinandersetzen, was es bedeutet, als Mensch zu leben, menschlich zu sein. Doch wie geht das eigentlich? Wie kann das Leben des Menschen glücken?

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €





Donnerstag, den 29. Juni um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

„Neues Denken für globale Lösungen“

Vortragender: Dr. Franz Alt  Baden-Baden

Die Lösung globaler Problem wie etwa Klima-, Energie- und Finanzkrise

oder die Kriege gegen Mensch und Natur erfordern neue Denkansätze.

Bieten die Religionen hier das richtige Potential? Oder ist es so wie

der Dalai Lama sagt: „Ethik ist wichtiger als Religion.“


Dr. Franz Alt, geboren 1938, Dr. phil. ist Journalist, Fernsehmoderator und Buchautor. Von 1972 – 1992 war er Leiter und Moderator des politischen Magazins „Report“. Von 1992 bis 2003 leitete er die Zukunftsredaktion ZEITSPRUNG im SWR, seit 1997 das Magazin QUERDENKER und ab 2000 das Magazin GRENZENLOS in 3sat. Preise und Auszeichnungen:  Adolf-Grimme-Preis, Goldene Kamera, BAMBI, Deutscher + Europäischer Solarpreis, Umweltpreis der dt. Wirtschaft, Innovationspreis und German Speakers „Hall Of Fame“ (Redner des Jahres 2011), Außergewöhnlichster Redner 2011 (Redneragentur „5-Sterne Team“), Utopia Award 2012 und GREEN BRAND Germany 2013 Persönlichkeit – Dr. Franz Alt. Seine Bücher sind in 16 Sprachen übersetzt und  erreichen eine Auflage von über drei Millionen Exemplaren.

www.sonnenseite.com Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €







Donnerstag, den 27. Juli um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

„Das Leben verstehen?“

Über das Verstehen in der Philosophie

Vortragender: Dr. Wolfram Frietsch 1. Vorsitzender der GPH

Das verstehe ich nicht! Der Satz geht uns leicht über die Lippen.

Was aber bedeutet er? Was ist damit gemeint, wenn ich etwas verstehe

oder nicht verstehe? In der Philosophie gibt es eine Theorie des Verstehens,

die Hermeneutik. Sie hilft uns, den alltäglichen Prozess des Verstehens zu durchschauen und die Grenzen des Verständnisses abzustecken.

Mit ihrer Hilfe können wir herausfinden, was Verstehen verständlich macht. 

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €






Donnerstag, den 31. August um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

„Die Kunst, das rechte Maß zu finden“

Vortragender:  Thomas Ach Mitglied der GPH

Der Philosoph Aristoteles meinte einst: „Tugend ist das Finden des rechten Maßes.“ Aber wie können wir eine Balance zwischen den verschiedenen Polen herstellen, die unser Leben bestimmen? Wie können wir das Wesentliche vom Unwesentlichen unterscheiden? Muss im Leben immer - frei nach dem Philosophen Kant - die Vernunft siegen? Ist es überhaupt sinnvoll, sich immer in Vernunft zu üben? Geht da nicht auch so manche Lebensfreude verloren? Was ist das rechte Maß? Gibt es hierfür auch objektive Bestandteile oder nur ganz subjektive Bewertungen? Vielleicht sollten wir nach Meinung des Benediktinermönchs Anselm Grün mit unserer Seele in Berührung kommen, die immer weiß was unserer eigentlichen Wesensart entspricht. Das rechte Maß zu finden ist ein innerer Zugang zu unserem tiefen ursprünglichen Sein, das jede Ablenkung im Außen und jeden Wunsch von uns auf das rechte uns gut tuende Maß beschränkt. Das rechte Maß zu finden mündet immer in eine geistige Freiheit. Es ist eine Freiheit des Glücks und der eigenen Harmonie. Letztlich ist das rechte Maß zu finden nie eine Beschränkung sondern die wahre Lebenserfüllung.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €






28. September

Thema wird noch bekannt gegeben

Vortragender:  Dr. Richard Reschika Freiburg

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €





Donnerstag, den 26. Oktober um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Junges Philosophisches Forum IX:

Lena-Johanna Herrmann u.a. Studenten der HfG Karlsruhe

Über die Gerechtigkeit –

Gedanken zu einer transatlantischen Debatte

Die „Politeía“ – Platons Überlegungen zum idealen Staat, beginnen mit der Frage nach der Gerechtigkeit. Philosophisches Nachdenken über Gerechtigkeit bringt Interessen und Weltanschauungen auf engstem Raum zusammen. 1971 veröffentlicht der amerikanische Philosoph John Rawls seine Theorie der Gerechtigkeit („A Theory of Justice“). Sie enthält das Konzept einer politischen Ordnung, deren zentrale Idee die Gerechtigkeit ist. 1987 beansprucht der deutsche Philosoph Otfried Höffe  mit seinem Buch „Politische Gerechtigkeit. Grundlegung einer kritischen Philosophie von Recht und Staat“ nicht weniger als eine „Neuvermessung des politischen Gerechtigkeitsdiskurses“ durchzuführen.

Die Frage nach dem gerechten Staat ist bis heute brisant. Sie eröffnet – mit den Worten Hannah Arendts  – die Möglichkeit „ohne Geländer zu denken“. Nicht weniger als das wollen wir einen Abend lang tun.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €






Donnerstag,. 30. November

um 19:30 Uhr im Gartenhaus, Stadtbibliothek Baden-Baden

Das Thema wird noch bekannt gegeben

Vortragender:  Prof. DDr. Bernhard Uhde Freiburg, wiss. Beirat der GPH

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €

 

Wir möchten darauf hinweisen, dass Bild- und Tonaufnahmen unserer Veranstaltungen einer ausdrücklichen Erlaubnis durch den 1. Vorsitzenden bedürfen.