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Jeden letzten Donnerstag im Monat um 19:30 Uhr im Kurhaus- Restaurant. |
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27.01.11
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Junges Philosophisches Forum I |
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In Zusammenarbeit mit dem studentischen Philosophieverein "delta – The Philosophers’ Club Heidelberg e.V." präsentiert die GPH Themen aus dem philosophischen Studium und lädt ein zum Gespräch. Nach den Vorträgen wird innerhalb moderierter Runden diskutiert. |
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Was ist ein Gegenstand? |
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Die Frage impliziert, dass es so etwas wie Gegenstände gibt. Der erste Teil des Vortrags wird sich mit der Natur dieser Gegebenheit auseinandersetzen, d.h. mit dem metaphysischen Konflikt Realismus vs. Idealismus. Dem Ausgang dieses Streits gemäß wird die Methode zu wählen sein. Im zweiten Teil sollen dann die spezifischen Strukturen von Gegenständlichkeit anhand von drei Achsen geordnet und erläutert werden. Der dritte Teil wird sich damit zu beschäftigen haben, ob sich uns mit dem Aufkommen der neuen Medien eventuell neue Gegenstandsbereiche erschlossen haben könnten, die vorher zwar gedacht, aber nie realisiert waren. |
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Narration und Moral |
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Wenige Bereiche der Philosophie haben einen so unmittelbaren Bezug zur Alltagswirklichkeit der Menschen wie die Ethik. hat sich Natürlich hat sich nicht jeder schon einmal intensiver mit moralphilosophischen Theorien auseinandergesetzt, aber in konkreten moralischen Streitfragen haben wir trotzdem (oder vielleicht gerade deshalb?) meist eine klare Meinung, und wir fällen im täglichen Leben unablässig moralische Entscheidungen und Urteile. Mehr als durch hochtheoretische Überlegungen werden unsere Überzeugungen dabei durch Geschichten geprägt, die wir erleben, die wir in Gesprächen aufschnappen oder in Filmen erzählt bekommen, oder über die wir in Büchern lesen. Mich interessiert besonders, auf welche Weise diese Geschichten Einfluss auf unsere Vorstellungen von richtigem und falschem Handeln nehmen. Weshalb beeindrucken uns manche Erzählungen mehr als andere? Und wie beeinflusst unsere Rezeption dieser Erzählungen die Wahrnehmung unseres eigenen Handelns? Richten wir unsere Handlungen nach einem narrativen Zusammenhang aus, in den wir sie einordnen? Und kann die Beschäftigung mit solchen Fragestellungen für die philosophische Ethik einen Nutzen bringen? |
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24.02.11 |
„Du mußt nur die Laufrichtung ändern!“ |
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Die Denkweise die Kafka eigen
ist, zeigt anschaulich ein Problemfeld, das so alt ist wie die Philosophie.
Der Widerspruch von Sein und Seiendem, von Erkenntnis und Erkanntem,
der Riss, der durch die Welt geht und der heute noch von Heidegger („ontologische
Differenz“) oder Derrida („différance“) problematisiert
wurde, bestimmt den Menschen als Menschen. |
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31.03.11 |
Integrales Bewusstsein - die Welt in neuer Sicht? |
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Gebser steht in der Tradition des Kantischen Gedankens,
dass die Wirklichkeit dem Menschen nicht einfach gegeben ist, sondern
das Ergebnis der Konstitutionsleistung des menschlichen Bewusstseins
ist. Jede Bewusstseinstruktur bedingt (konstituiert) ein bestimmtes Bewusstsein
von Zeit und Raum. Dieses Bewusstsein bestimmt grundlegend nicht nur
das, was der Mensch Wirklichkeit nennt, sondern vor allem auch seine
Haltung zur Welt und sein Handeln. |
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29.04.11
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Vom Lesemeister zum Lebemeister, Meister Eckharts Mystagogik |
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26.05.11
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Junges Philosophisches Forum II |
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In Zusammenarbeit mit dem studentischen Philosophieverein delta – The Philosophers’ Club Heidelberg e.V. präsentiert die GPH Themen aus dem philosophischen Studium und lädt ein zum Gespräch. Nach den Vorträgen wird innerhalb moderierter Runden diskutiert. |
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Die Erzählung als sinnstiftende Tätigkeit des
Verstehens |
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Wie gewinnen wir Sinn in unserer Alltäglichkeit? Wie ordnen wie die Handlungen und Ereignisse ein, die wir in der-für-mich-seiende-Welt erleben und die wir als molekulare Sinneinheiten auffassen? Der Vortrag wird ein Versuch sein, aus der phänomenologischen Perspektive diese Fragen zu beantworten. Dies wird in zwei Schritten erfolgen: Zuerst wird die These der Erzählung als Erkenntnismodus des Alltags dargestellt, die in enger Verbindung mit einem Modell von narrativer Identität steht. Im Anschluss daran wird der Fiktionalitätsgrad der im Alltag produzierten Erzählungen besprochen werden |
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Der Text als Barrikade? Eine Überlegung zu Walter Benjamins
Textzustand |
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Das Denkbild ist eine zentrale Figur in Walter Benjamins Werk. Was ist ein Denkbild? Die Frage, die Benjamin zur Monadologie treibt, also wie sich in einem Moment der Welt die ganze Welt zeigt, ist, in modifizierter Weise auch die Frage meines Versuchs. Die Frage wäre dann: Wie zeigt sich anhand eines Moments seiner Philosophie seine Philosophie? Mein Vortrag ist der Kategorie der Unterbrechung gewidmet und der Frage ob die wacklige Architektur der Barrikade eine Darstellungsform der Philosophie der Unterbrechung oder anders gesagt der Produktion von Denkbildern gerecht wird. Diese Arbeit ist demnach der Versuch einer Benennung von Benjamins Text. Es wird sich zeigen, ob der Text selber, der Textzustand, nicht schon ein Denkbild sein könnte. |
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23.06.11
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Toleranz? Chancen und Grenzen einer umstrittenen politischen Tugend. |
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In unserer Gesellschaft leben Angehörige verschiedener Religionsgemeinschaften friedlich zusammen. Toleranz ist zu einem neuen Wert geworden, der das Verhältnis und Zusammenleben von Mitgliedern verschiedener Religionsgemeinschaften bestimmt. Das war nicht immer so: Religionsfreiheit war lange nicht anerkannt. Vor wenigen Jahrhunderten gab es in Europa noch Bürgerkriege, die u. a. auch eine religiöse Dimension hatten. Als Reaktion auf das Zeitalter konfessioneller Bürgerkriege stellte die politische Philosophie den Begriff der Toleranz in das Zentrum ihrer Überlegungen. Dieser Begriff ist, wie seine Geschichte zeigt, aber kein unproblematischer Begriff. Was versteht man eigentlich unter Toleranz? Warum ist Toleranz so wichtig? Wie unterscheidet sie sich von der Anerkennung des Anderen? Handelt es sich gar um einen religiösen “Wert“? |
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Stammtisch: 14.05.,11.06.,16.07.,13.08.,10.09.,
08.10., 12.11., 10.12. im Weinhaus „Baldreit“ |
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