Termine 2018


Donnerstag, den 30. August um 19:30 Uhr

im „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit

 

Thomas Ach

(Vortragender, Karlsruhe, Mitglied der GPH)

 

Der suchende (defizitäre) Mensch

Vom Sinn und Unsinn einer lebenslangen Suche

 

Der Mensch, als ein in die Schöpfung hineingeborenes Wesen, findet sich in einem von der Welt getrennten Ich wieder. Die Empfindung lautet: Ich, die Welt und die Anderen. Nun kann eine lebenslange Suche nach Erfüllung, Sinn und nach sich selbst beginnen, wobei bei Letzterem das Gesuchte der Suchende selbst ist. Der Vortrag möchte Bestandteile einer Sekundär- und Primärsuche offenbaren und aufzeigen was der Mensch wirklich sucht und auch finden kann. Denn jeder Moment umfasst zwar nicht alles, verfügt aber über eine jeweils ganz eigene individuelle Fülle. Der Vortrag möchte letztlich aufzeigen, dass jede Suche eine sinnlose Zeitverschwendung ausdrückt und wie jede Suche dennoch sinnvoll und erfüllend beendet werden kann.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €


Mittwoch, den 12. September um 19:30 Uhr

im „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

 

Johan Holten

(Direktor der Staatlichen Kunsthalle Baden-Baden) im Gespräch mit

Dr. Wolfram Frietsch

(1. Vorsitzender der GPH)

 

KUNST UND PHILOSOPHIE

 

Kunst und Philosophie sind in den letzten Jahren eine produktive und befruchtende Symbiose eingegangen. Neben Wassily Kandinsky und Paul Klee, die sich explizit zu philosophischen Fragen geäußert haben, sind es Denker wie Martin Heidegger, Michel Foucault oder Jacques Derrida, die Kunst philosophisch befragten. Anknüpfungspunkte sind gegeben. Dieser Abend soll eine Begegnung sein, die zwei Wege des menschlichen Erkennens miteinander ins Gespräch bringt. Mit dem Direktor der Kunsthalle Baden-Baden ist ein überaus kompetenter Gesprächspartner gewonnen worden. Johan Holten ist ein Kenner der Kunstszene und ein packender und interessanter Interpret der Modernen Kunst. Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €


Donnerstag, den 27. September um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit

 

Dr. Wolfram Frietsch

(Vortragender, 1. Vorsitzender der GPH)

 

TAG DES EUROPÄISCHEN PHILOSOPHEN:

Gottfried Wilhelm Leibniz (1646–1716)

Werk – Leben – Wirkung

 

Warum gerade Leibniz? – Leibniz war Kosmopolit. Er unterhielt Briefwechsel in ganz Europa. Er war Philosoph und Wissenschaftler, fühlte sich dem Allgemeinwohl verpflichtet und glaubte an Harmonie, ein gesellschaftlich-soziales Zusammensein, eine Allianz der Staaten. Er legte Pläne zur Gründung einer wissenschaftlichen Akademie vor, in der er ein Völker verbindendes kulturelles Miteinander sah. Dafür warb er an europäischen Höfen und bei Peter dem Großen in Russland. Leibniz ist Philosoph, Sprachforscher, Mathematiker, Erfinder, Jurist, Reisender, Historiker usw. kurzum: ein Universalgelehrter, der auf seinen Reisen durch die Länder seine Philosophie entwickelt. Unterwegssein war für ihn Programm. Mittelpunkt seines Werkes bildet der Glaube an eine „prästabilierte Harmonie“, die er u.a. in seinem Werk „Monadologie“ anlegte. Der Vortrag nimmt hierauf Bezug und gibt einen Abriss zu Leben und Werk dieses bedeutenden, europäischen Philosophen.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €


Donnerstag, den 25. Oktober um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit

 

Bernd Ehgart

(Vortragender, Wettenberg, Mitglied der GPH)

 Was wäre ein kluges Leben?

„Philosophiegeschichtliches Mosaik

zu Bedingungen eines gelungenen Lebens“

 

Philosophie stellt von ihrem Beginn bis heute Einsichten bereit, denen zufolge sich Bedingungen zu einem gelingenden Lebens bestimmen lassen. Dies zwar nicht mit dem Anspruch absoluter Geltung, aber doch mit dem Anspruch, über ein subjektives Fürwahrhalten hinaus zu gelangen. Will sie sich ernstnehmen, muss philosophische Anthropologie mehr bieten als Anleitungen zur Erfüllung von Anweisungen in Werbeslogans. Der Einzelne kann im Briefmarkensammeln, Angeln usw. sein Lebensglück finden. Wenn aber bspw. dieser Angler nach dem allgemeinen – ich betone, dem allgemeinen – also nach dem überindividuellen Grund fragt, warum Angeln für ihn Lebensglück bedeutet, und also philosophisch fragt, wird er beispielsweise zur Einsicht gelangen, dass er beim Innewerden eines Naturschönen so etwas wie erfüllte Gegenwart erlebt. Dann aber wäre die Auffassung, Glück sei erfüllte Gegenwart, mehr als ein bloßes Meinen des Glückes, sondern Erkenntnis vom Glück.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €


Donnerstag, den 29. November um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Für diesen besonderenr Abend geplant ist die Vorstellung und Präsentation des

1. Buchprojektes der GPH:

 

Der Badener Denker

Langjährige Vortragende der GPH publizieren in diesem Band Beiträge zur angewandten Philosophie. Im Anschluss daran erwarten wir einen Vortrag des Mitautors

 

Prof. Dr. Dr. Bernhard Uhde

(Freiburg, wissenschaftlicher Beirat der GPH)

Angewandte Philosophie

In einem kleinen feierlichen Rahmen werden wir auf unsere ganz besondere Neuerscheinung

am letzten philosophischen Abend vor dem Jahresausklang anstoßen.

Mitglieder, Schüler und Studenten frei. Gäste 5,– €