2020


! Wegen Corona-Epidemie abgesagt bzw. verschoben !
DONNERSTAG, den 30. April 2020 um 19:30 Uhr
Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden
Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit:
Prof. Dr. Bernhard H. F. Taureck (Philosoph, Germanist, Romanist und Gräzist)
Wurzeln des Krieges. Und warum nur eine nicht ins Verderben führt: Philosophische Linien in der Gewaltgeschichte des Abendlandes


! Wegen Corona-Epidemie abgesagt bzw. verschoben !

DONNERSTAG, den 26. März 2020 um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit:

Lena-Johanna Herrmann, M.A. (Jungphilosophin, Universität Oldenburg)

Journalismus: Eine phänomenologische Untersuchung der 4. Gewalt im Staat

Durch Charles Montesquieu erhielt das rechtsstaatliche Prinzip der Gewaltenteilung begriffliche Prominenz. Neben den ersten drei bekannten Säulen der Macht – der Legislative, der Exekutive und der Judikative – existierte an vierter Stelle die Presse. Ihre Sonderstellung ergibt sich auch aus dem Umstand, dass die ihr zukommende Macht indirekt ist. Was aber ist der Journalismus: Eine fragende und betrachtende Gewalt? Eine Form der Begegnung? Eine Verführung durch narrative Evidenz? In einer phänomenologischen Untersuchung nähern wir uns an diesem Abend dem Journalismus in einigen seiner Facetten.


DONNERSTAG, den 27. Februar 2020 um 19:30 Uhr

Ort: „Gartenhaus“, Stadtbibliothek Baden-Baden

Vortrag und anschließendes Gespräch in moderierter Runde mit:

Ulrich Reukauf, M. A. (Vorstandsmitglied der GPH)

Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft von Ovid bis Stephen Hawking

„Ich habe keine Zeit“ und „Ich will meine Zeit nicht verschwenden“ sind oft gesagte widersprüchliche Worte. Was ist denn nun Zeit? Bei dieser Frage stockte bereits Augustinus: „Wenn mich niemand danach fragt, weiß ich es, wenn ich es aber einem, der mich fragt, erklären sollte, weiß ich es nicht; mit Zuversicht jedoch kann ich wenigstens sagen, dass ich weiß, dass, wenn nichts verginge, es keine vergangene Zeit gäbe, und wenn nichts vorüber ginge, es keine zukünftige Zeit gäbe.“ Vergangenheit – Gegenwart – Zukunft können wir uns denken als Zeitpfeil, der in der Entstehung des Universums seinen Anfang nimmt und auf die Zukunft gerichtet ist. Irgendwo mittendrin ein unendlich kleiner Punkt: die Gegenwart. Unsere Wahrnehmungsorgane selbst benötigen schon viel Zeit: Hier genügt ein Blick in den Sternenhimmel, er bietet das schönste Panorama der … Vergangenheit. Ist Zeit heimatlos und nicht zu fassen, weil sie keinen Fixpunkt hat? Und welcher Widerspruch steckt in den vielen Aussagen über die Zeit?